Salzburger Sprintregatta

Der Bericht zur Salzburger Regatta könnte jedes Jahr (mit bisher einer rühmlichen Ausnahme) mit der gleichen Sätzen wie 2007 beginnen: „Traditionsgemäß beteiligte sich der RC am Lech Kaufering auch in diesem Jahr mit einer starken Kinder- und Jugendmannschaft an der Salzburger Sprintregatta über 500m. Bei zum Teil widrigen Bedingungen (zeitweise heftiger Regen und Temperaturen unter 10°C)... erzielten die Kauferinger einige ansprechende Ergebnisse.“

Es ist schon heftig, ausgerechnet bei diesem Wettkampf und an diesem eigentlich herrlichen Regattaplatz treffen wir ständig auf miserables Wetter. Dabei eignet sich Salzburg sehr gut, vor allem junge Sportler an das Wettkampfgeschehen heranzuführen und neue Mannschaften für die Saison auszuprobieren. Aber noch betreiben wir eine „Outdoor-Sportart“ und müssen uns den Launen der Natur fügen.

Dieses Jahr hatten wir wieder einen ganzen Reisebus gemietet und waren mit 28 Aktiven und einigen Eltern als Fan-Club nach Salzburg aufgebrochen. Ich hatte gehofft, noch ein paar erwachsene RCLK-ler als Begleiter (im Sinne eines Vereinsausfluges) zu gewinnen, aber nicht zuletzt die Wetterprognose hat das verhindert.

Jetzt zu den „einigen ansprechenden Ergebnissen“: An erster Stelle sei hier der Sieg von Andreas Fischer im 1x der Junioren A in 1:40 min genannt. Er war damit der schnellste Einerfahrer der gesamten Veranstaltung, quer durch alle auch Erwachsenen-Altersklassen. Herzlichen Glückwunsch Andi! Und weiter so!

Und auch am zweiten Kauferinger Sieg war Andreas maßgeblich beteiligt: Gemeinsam mit Stephanie Huber gelang dieser im SM/F 2x (Mixed-Doppelzweier der Senioren).

Auch die beiden Kinder 4x+ schlugen sich achtbar mit jeweils zweiten Plätzen. Wobei die Jungen den Sieg nur verpaßten, weil zu ihrem Starterfeld kurzfristig ein vorher havariertes Boot aus einem anderen Lauf zugeordnet wurde (welches unseren Jungen dann das Nachsehen gab). Schade!

Alle anderen Boote landeten entsprechend ihres derzeitigen Leistungsstandes und der sehr starken deutschen und österreichischen Konkurrenz in der zweiten Hälfte ihrer Rennen.

Natürlich bedeutete das für die Aktiven auch Enttäuschung und Frust, zumal die äußeren Bedingungen im Laufe der Regatta immer bescheidener wurden (Kälte und „typisch Salzburger Schnürlregen“, wie ein Einheimischer bemerkte) - sollte aber vor allem Standortbestimmung und Ansporn für die weitere Saison sein. Salzburg war ja für viele ihre erste Regatta überhaupt und die Wettkampfserie hat gerade erst begonnen. Die nächsten Starts auf Bayerischen Regattaplätzen bis hin zur Bayerischen Meisterschaft in Ingolstadt werden zeigen, ob wir die erfolgreiche Saison 2009 noch toppen können.

Ingolf Wunderlich

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